Kostenstopp Tarife

Pauschaltarife für das Handy gibt es bereits seit langer Zeit, relativ neu hingegen sind Prepaid Flatrates. Oft werden diese von Providern wie simyo, Fonic, Maxxim, blau.de oder DeutschlandSIM als „Kostenstopp“ oder „Kostenschutz“ beworben. Anders als bei einer „klassischen Flatrate“ fallen bei einer Prepaid Flatrate keine monatlichen fixen Gebühren an, auch wirst Du auch nicht an eine Vertragslaufzeit gebunden. Du zahlst nur für das, was Du auch tatsächlich verbrauchst. Aber nie mehr als der Kostenstopp vorsieht, z.B. 39 Euro pro Monat (bei simyo).

Kostenstopp, Kostenschutz und Kostenlimit

Das folgende Beispiel soll Dir die Funktion einer Prepaid Flatrate veranschaulichen und unterstellen in diesem Fall, dass es sich um das Angebot von simyo handelt. Hier telefonierst Du für 9 Cent pro Minute und sendest SMS auch für 9 Cent berechnet. Der Kostenstopp ist bei simyo auf 39 Euro festgesetzt.

Nutzst Du in einem Monat keinen Dienst (kein Telefon, keine SMS, kein Internet, weil Du im Urlaub bist), zahlst Du 0 Euro in einem Monat. Telefonierst Du in einem anderen Monat für 10 Euro und schreibst SMS für 5 Euro, so berechnet simyo Dir folglich 15 Euro. In nächsten Monat telefonierst Du für 50 Euro und versendest SMS für 18 Euro. Somit müsstest Du hierfür 68 Euro zahlen, an dieser Stelle greift jedoch der Kostenstopp. Dank dieser Tarif-Option zahlst Du an simyo in diesem Monat aber nur 39 Euro, obwohl Du Dienste im Wert von 68 Euro in Anspruch genommen haben.

Vorteile des Kostenstopp, des Kostenschutz, das Kostenlimit:

  • Wenn Du nichts nutzst, zahlst Du auch nichts – bei allen Anbietern gibt es keine Grundgebühr, keine Vertragsbindung, kein Mindestumsatz.
  • Du zahlst nur, was Du verbrauchst: Bei allen den Anbietern sind das günstige 9 Cent pro Minute und SMS deutschlandweit in alle Netze
  • Aber nie mehr als xx Euro: Der Kostenstopp schützt Vieltelefonierer vor hohen Rechnungen, ab xx € sind Telefonate und SMS deutschlandweit in alle Netze kostenlos … und bei einigen Anbietern auch die Internet-Nutzung.